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Die
Einrahmung
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Das Etikett hinter
dem Bild
Das ABC der Etikette: wann sie
anbringen und wann nicht; wo anbringen und warum; wieviel kostet sie
uns; wie sie höchstmöglich mit ein bißchen Fantasie nutzen.
Wollen Sie Ihre Geschäfte
verbessern, wollen Sie mehr Kunden erwerben, wollen Sie den
Gelegenheitskunden dazu anregen, wieder zu kommen? Schöne Rahmen
machen, ist hierzu zweifellos der erste Schritt.
Aber Ihre Arbeit, wie Sie wissen, besteht nicht nur darin, Rahmen
herzustellen, die den Leuten gefallen. Sie müssen ein Geschäft führen,
das täglich dem Problem der Beziehung zum Kunden und zur Konkurrenz
gegenüber steht. Es wird daher wichtig, außer technischer und
kreativer Fähigkeiten, auch gute Verkaufsstrategien zu entwickeln,
die Ihnen helfen, sich einen Namen zu machen und mehr zu verdienen.
Oft sind es die kleinen Details, die vernachlässigt werden, weil man
ihnen eine sekundäre Bedeutung beimißt die dagegen die Differenz
ausmachen. Wie zum Beispiel das Etikett auf der Rückseite des Bildes.
Das
Etikett, dieses große
Unbekannte
Bei einer kleinen statistischen Umfrage bei zehn Einrahmern, bei der
unser Mitarbeiter, der sich als Kunde ausgab, einen Druck zum
Einrahmen übergab, ergab sich, daß keiner auf der Rückseite des
Bildes ein Etikett aufgeklebt hatte. Außerdem haben nur zwei
Einrahmer den Rahmen "unterschrieben" mit einem Geschäftsstempel;
einer, schließlich hat ein personalisiertes Papier mit seinem Namen
verwendet. Sieben Einrahmer auf zehn waren absolut nicht darauf
bedacht, auf dem Rahmen ein Erkennungszeichen zu hinterlassen, das die
Autoren der Arbeit hätte erkennen lassen und niemand hat daran
gedacht, dazu ein Etikett zu verwenden.
Wer hat diesen Rahmen
gemacht?
"Wozu dient es, meinen Namen auf der Rückseite des Bildes
anzubringen? Der Kunde weiß auch so, daß ich ihm den Rahmen gemacht
habe". Irrtum. Einmal das Geschäft verlassen, kann der Rahmen
viele Wege gehen. Der gewöhnlichste ist der ins Haus des Kunden. Aber
nicht selten werden die eingerahmten Bilder Freunden und Verwandten
geschenkt und können mehrere Male den Besitzer wechseln. Der
Gelegenheitskunde wird sich außerdem nur schwer daran erinnern, wer
ihm einen bestimmten Rahmen gemacht hat.
Es kann auch passieren, daß dieser Kunde nach einer gewissen Zeit
sich noch einmal an Sie wendet, um sich weitere Bilder einrahmen zu
lassen. Der gleiche Kunde, obwohl er Ihr Geschäft zu identifizieren
weiß, könnte es nötig haben, Sie anzurufen, aber sich nicht mehr an
Ihren Namen und umsoweniger noch an Ihre Telefonnummer erinnern. Das
Etikett hinter dem Bild, würde ihm von großem Nutzen sein.
Denken Sie auch an die schicksalhafte Frage des Freundes:" Welch
schöner Rahmen. Wer hat ihn Dir gemacht? "Die Antwort für einen
der sieben ahnungslosen Einrahmer unserer Sondierung könnte leider
sein; "Tatsächlich weiß ich es nicht" im Fall, daß das
Bild "anonym" geschenkt wurde, oder "ich erinnere mich
nicht, vielleicht der und der", wenn der Kunde ein
Gelegenheitskunde oder etwas zerstreut war. Die Dinge würden gewiß
anders ausgehen, wenn ein Etikett da wäre.
In diesem Fall stünde dem interessierten Freund der Name des
Einrahmers mit Anschrift und Telefonnummer zur Verfügung. Ein bestes
Beispiel von Werbung, sehr wirkungsvoll und nicht teuer.
Eine Frage des Stils
- (Seitenanfang)
Gewiß, um die eigene "Spur" auf dem Bild zu lassen, gibt es
nicht nur
das Etikett. Weitere, schon oben zitierte Systeme sind der Geschäftsstempel
auf dem Papier der Rückseite und das personalisierte Papier. Warum
also auf dem Etikett beharren?
Es ist sicherlich eine Frage des Geschmacks und auch des Stils. Das
Etikett ist ein Ausdruck von Klasse, das in den Augen des Kunden,
Ihrer Arbeit einen größeren Wert verleiht. Es hat den Vorzug, die
Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und den Namen des Einrahmers und
seines Geschäfts gut offensichtlich zu machen, ohne aber "aufdringlich"
zu sein, wie das personalisierte Papier (wobei natürlich viel von dem
Typ des Papiers abhängt, den Sie wählen), noch "armselig" wie
der Stempel, der übrigens auch leicht übersehen wird. Überlegen Sie
einen Augenblick: das Etikett wird hauptsächlich verwendet vom
Juwelier, in der Parfümerie, im Geschäft von Wertartikeln, im
Blumenladen. Es ist ein Synonym von Eleganz, Luxus, Prestige. Ein
guter Werbefachmann würde sagen, es verschafft Ihrem Geschäft und
Ihrer Arbeit ein gewisses" Image".
Wo das Etikett
anbringen? -
(Seitenanfang)
Es existieren keine präzise und absolute Regeln im Hinblick auf die
Position des Etiketts auf der Rückseite des Bildes. Wir empfehlen, es
unten links anzubringen. Der Grund hierzu ist leicht zu erraten: die
Person, die das Bild aufhebt, um das Etikett zu lesen, gebraucht, wenn
er nicht gerade linkshändig ist, instinktiv die rechte Hand. Dabei
kann er nicht anders als von der linken Seite hinter den Rahmen zu spähen
(machen Sie ein Experiment mit einem Freund und Sie werden sehen).
Unten links erscheint also die für den Kunden bequemste und
sichtbarste Position.
Aber wieviel kostet es
mich? -
(Seitenanfang)
Die Kosten für ein Etikett hängen substantiell von zwei Faktoren ab:
Typ und Menge. Es ist möglich, ein Etikett zu haben, das Ihnen gefällt
und vom Spezialdrucker eigens für Sie gemacht wird, zu einem
erschwinglichen Preis (sagen wir 2-3 Pf pro Etikett), aber nur, wenn
Sie einen großen Auftrag, nicht unter fünftausend Stück, erteilen.
Dies, weil der Drucker feste Kosten hat, die sich nicht ändern,
gleich ob Sie zehn Etiketten oder zehntausend bestellen: es ist nur
die Menge, die sie amortisieren kann. Fünftausend mag als eine übertriebene
Zahl erscheinen, aber Sie müssen erwägen, daß ein mittlerer
Einrahmer, der täglich zehn Bilder aushändigt, sie in etwa zwei
Jahren aufbrauchen wird.
Der Drucker kann Ihnen die Etiketten in Bogen oder auf Band liefern (im
letzteren Fall muß er allerdings wirklich spezialisiert auf diesem
Gebiet sein; informieren Sie sich also vorher).
Wann es nicht anbringen
- (Seitenanfang)
Im allgemeinen wird das Etikett nicht angebracht, wenn man die Bilder
für Dritte macht. Unter den Kunden Ihres Geschäfts können sich
Fotografen und andere Einrahmer befinden, die Ihnen die Arbeit übergeben,
oder Inhaber von Geschenkartikelgeschäften, die Ihnen mehr oder
weniger regelmäßig Rahmen zu machen geben. Alle diese Personen schätzen
es verständlicherweise nicht, daß Sie Ihr Geschäftsetikett
anbringen. Es kann auch sein, daß irgendein Kunde Sie ausdrücklich
bittet, kein Etikett anzubringen unter Angabe verschiedenartiger Gründe:
stellen Sie ihn zufrieden.
Es ist schließlich nicht angebracht, das Etikett anzubringen, wenn
der Rahmen wirklich häßlich ist und Sie nicht wollen, daß man weiß,
daß Sie ihn gemacht haben. Bisweilen kann es nämlich vorkommen, daß
der Kunde auf der Wahl eines Rahmens besteht, den Sie für das Bild
ungeeignet halten.
Etiketten in freier
Verwendung -
(Seitenanfang)
Ein schönes Etikett dient nicht nur zur Aufzeigung des Einrahmers
hinter einem Bild. Sie können es auch in anderer Weise verwenden.
Die natürlichste ist die, elegant ein Geschenkpaket zu versiegeln
oder eine Aushändigung für einen wichtigen Kunden. Eine andere Möglichkeit
einer originellen Verwendung könnte darin bestehen, es auf die Rückseite
Ihrer Werbe-und Geschäftsschreiben zu kleben als Siegel und
gleichzeitig auch als Absender. Das Etikett kann auch als Briefkopf
Ihrer Korrespondenz dienen und Ihnen somit erlauben, auch
Blanko-Briefpapier zu verwenden, wenn Sie unversehens ohne Firmenbogen
geblieben sind. Kurz gesagt, es genügt ein bißchen Fantasie......
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